Der Ausschluss ambulanter ärztlicher Zwangsbehandlung bei betreuten Personen

Das Bun­desver­fas­sungs­gericht hat den Erlass ein­er einst­weili­gen Anord­nung gegen das Inkraft­treten von § 1906a BGB in der Fas­sung des Geset­zes zur Änderung der materiellen Zuläs­sigkeitsvo­raus­set­zun­gen von ärztlichen Zwangs­maß­nah­men und zur Stärkung des Selb­st­bes­tim­mungsrechts von Betreuten vom 17.07.20171 auf­grund ein­er Fol­gen­ab­wä­gung abgelehnt. Nach § 32 Abs. 1 BVer­fGG kann das Bun­desver­fas­sungs­gericht

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Das Verbot ambulanter Zwangsbehandlung

§ 1906a Abs. 1 Nr. 7 BGB n.F. hält jedoch an der bish­eri­gen Unzuläs­sigkeit der ambu­lanten Zwangs­be­hand­lung fest1. Eine auf die Frage der Ver­fas­sungsmäßigkeit dieser Regelung abziehlende Richter­vor­lage des Amts­gerichts Hers­bruck2 hat das Bun­desver­fas­sungs­gericht nach 2½ Jahren Beratungszeit nun als unzuläs­sig behan­delt: Die Richter­vor­lage betraff die Frage, ob § 1906

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