Strafantragsrecht des Betreuers

Straf­an­trags­recht des Betreu­ers

Der Betreu­er eines voll­jäh­ri­gen Straf­an­trags­be­rech­tig­ten kann einen wirk­sa­men Straf­an­trag für den Betreu­ten stel­len, wenn das Betreu­ungs­ge­richt sei­nen Auf­ga­ben­kreis aus­drück­lich auf die Stel­lung von Straf­an­trä­gen erwei­tert hat. Weder der all­ge­mei­ne Auf­ga­ben­kreis der Ver­mö­gens­sor­ge noch der der Ver­tre­tung gegen­über Behör­den ent­hal­ten die­ses höchst­per­sön­li­che Recht. Ein nach § 77 Abs. 3 StGB grund­sätz­lich straf­an­trags­be­rech­tig­ter

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Der Strafantrag des Betreuers

Der Straf­an­trag des Betreu­ers

Der Betreu­er ist nur dann zur Stel­lung eines Straf­an­trags für den Betreu­ten befugt im Sin­ne des § 77 Abs. 3 StGB, wenn ihm die­ser Auf­ga­ben­kreis ent­we­der aus­drück­lich oder im Rah­men einer Betreu­ungs­an­ord­nung für alle per­sön­li­chen Ange­le­gen­hei­ten des Betreu­ten über­tra­gen wur­de. Die Über­tra­gung der Auf­ga­ben­krei­se Ver­mö­gens­sor­ge, Sor­ge für die Gesund­heit, Auf­ent­halts­be­stim­mung sowie

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Der Strafantrag des Betreuers

Der Straf­an­trag des Betreu­ers

Ein vom Amts­ge­richt bestell­ter Betreu­er kann für den von ihm Betreu­ten wirk­sam einen Straf­an­trag stel­len, auch wenn sich der Auf­ga­ben­kreis nicht aus­drück­lich auf eine Straf­an­trag­stel­lung erstreckt. Der Betreu­er ist nach § 77 Abs. 3 StGB berech­tigt, als der­je­ni­ge, dem die Sor­ge für die betreu­te Per­son zusteht, einen Straf­an­trag gemäß §§ 247,

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