Widerruf der Vorsorgevollmacht — und die Beschwerdebefugnis im Betreuungsverfahren

Auch nach einem wirk­samen Wider­ruf der Vor­sorgevoll­macht durch den Betreuer kann der Bevollmächtigte noch im Namen des Betrof­fe­nen, nicht aber im eige­nen Namen Rechtsmit­tel gegen die Betreuerbestel­lung ein­le­gen1. Der durch Art.19 Abs. 4 GG gebotene effek­tive Rechtss­chutz erfordert, ein von der jew­eili­gen Prozes­sor­d­nung eröffnetes Rechtsmit­tel auch im Fall des Voll­machtwider­rufs

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Die eine Betreuung ablehnende Beschwerdeentscheidung

Gegen eine die Ein­rich­tung ein­er Betreu­ung ablehnende Beschw­erdeentschei­dung ist gemäß § 70 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 Fam­FG die zulas­sungs­freie Rechts­beschw­erde statthaft. Die Rechts­beschw­erde der Betrof­fe­nen ist gemäß § 70 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 Fam­FG auch ohne Zulas­sung durch das Beschw­erdegericht statthaft, obwohl vor­liegend die Ein­rich­tung ein­er

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Die Eignung als Betreuer — und ihre Überprüfung im Rechtsbeschwerdeverfahren

Die vom Tatrichter vorgenommene Beurteilung der Eig­nung ein­er Per­son als Betreuer kann im Rechts­beschw­erde­v­er­fahren nur auf Rechts­fehler über­prüft wer­den. Sie ist rechtlich fehler­haft, wenn der Tatrichter den unbes­timmten Rechts­be­griff der Eig­nung verken­nt, rel­e­vante Umstände in unvertret­bar­er Weise bew­ertet oder bei der Sub­sum­tion wesentliche Umstände unberück­sichtigt lässt. § 1897 BGB stellt

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