Betreuerbestellung und die persönliche Anhörung im überlangen Beschwerdeverfahren

Gemäß § 278 Abs. 1 Satz 1 und 2 Fam­FG hat das Gericht den Betrof­fe­nen vor der (erst­ma­li­gen) Bestel­lung eines Betreuers oder der Anord­nung eines Ein­willi­gungsvor­be­halts per­sön­lich anzuhören und sich einen per­sön­lichen Ein­druck von ihm zu ver­schaf­fen. Die Pflicht zur per­sön­lichen Anhörung des Betrof­fe­nen beste­ht nach § 68 Abs. 3

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Persönliche Anhörung im Betreuungsverfahren

Der per­sön­lichen Anhörung des Betrof­fe­nen kommt auch in den Fällen, in denen sie nicht durch das Gesetz vorgeschrieben ist (§ 34 Abs. 1 Nr. 2 Fam­FG), eine zen­trale Stel­lung im Rah­men der gemäß § 26 Fam­FG von Amts wegen durchzuführen­den Ermit­tlun­gen zu. Zwar ord­net § 278 Abs. 1 Satz 1

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Betreuung — und die erneute Anhörung im Beschwerdeverfahren

Nach § 278 Abs. 1 Satz 1 Fam­FG hat das Gericht den Betrof­fe­nen vor der (erst­ma­li­gen) Bestel­lung eines Betreuers oder der Anord­nung eines Ein­willi­gungsvor­be­halts per­sön­lich anzuhören. Die Pflicht zur per­sön­lichen Anhörung des Betrof­fe­nen beste­ht nach § 68 Abs. 3 Satz 1 Fam­FG grund­sät­zlich auch im Beschw­erde­v­er­fahren1. Allerd­ings darf das Beschw­erdegericht

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Betreuungsverfahren — Gutachten und Anhörung vor dem Beschwerdegericht

Hat das Beschw­erdegericht ein neues Sachver­ständi­gengutacht­en einge­holt, auf das es seine Entschei­dung haupt­säch­lich zu stützen beab­sichtigt, ist der Betrof­fene vor der Entschei­dung erneut per­sön­lich anzuhören. Dem Ver­fahren­spfleger ist die Teil­nahme an dem Anhörung­ster­min zu ermöglichen. Allerd­ings kann das Beschw­erdegericht nach § 68 Abs. 3 Satz 2 Fam­FG von der per­sön­lichen

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