Das vom Gericht nicht bekanntgegebene Gutachten

Sieht das Gericht im Unter­bringungsver­fahren von der voll­ständi­gen schriftlichen Bekan­nt­gabe eines Gutacht­ens an den anwaltlich nicht vertrete­nen Betrof­fe­nen ab, weil zu besor­gen ist, dass die Bekan­nt­gabe die Gesund­heit des Betrof­fe­nen schädi­gen oder zumin­d­est ern­sthaft gefährden werde, muss ein Ver­fahren­spfleger bestellt, diesem das Gutacht­en übergeben wer­den und die Erwartung gerecht­fer­tigt sein,

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Das Gutachten im Unterbringungsverfahren

Das in einem Unter­bringungsver­fahren einge­holte Gutacht­en ist mit seinem vollen Wort­laut grund­sät­zlich auch dem Betrof­fe­nen per­sön­lich im Hin­blick auf dessen Ver­fahrens­fähigkeit zur Ver­fü­gung zu stellen1. Die Ver­w­er­tung eines Sachver­ständi­gengutacht­ens als Entschei­dungs­grund­lage set­zt gemäß § 37 Abs. 2 Fam­FG voraus, dass das Gericht den Beteiligten Gele­gen­heit zur Stel­lung­nahme eingeräumt hat. Insoweit

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Das Gutachten im Betreuungsverfahren

Sieht das Betreu­ungs­gericht von der voll­ständi­gen schriftlichen Bekan­nt­gabe eines Gutacht­ens an den Betrof­fe­nen ab, weil zu besor­gen ist, dass die Bekan­nt­gabe die Gesund­heit des Betrof­fe­nen schädi­gen oder zumin­d­est ern­sthaft gefährden werde, muss ein Ver­fahren­spfleger bestellt, diesem das Gutacht­en übergeben wer­den und die Erwartung gerecht­fer­tigt sein, dass der Ver­fahren­spfleger mit dem

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