Unterbringung durch den Betreuer

Unter­brin­gung durch den Betreu­er

Die zivil­recht­li­che Unter­brin­gung durch einen Betreu­er wegen Eigen­ge­fähr­dung nach § 1906 Abs. 1 Nr. 1 BGB setzt kei­ne aku­te, unmit­tel­bar bevor­ste­hen­de Gefahr vor­aus; not­wen­dig ist aller­dings eine ernst­li­che und kon­kre­te Gefahr für Leib oder Leben des Betreu­ten. Die Gefahr für Leib oder Leben setzt kein ziel­ge­rich­te­tes Ver­hal­ten des Betreu­ten vor­aus, so dass

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Sachverständigengutachten im Betreuungsverfahren

Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten im Betreu­ungs­ver­fah­ren

Das gemäß § 280 FamFG im Betreu­ungs­ver­fah­ren ein­zu­ho­len­de Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten muss so gefasst sein, dass das Gericht es auf sei­ne wis­sen­schaft­li­che Begrün­dung, sei­ne inne­re Logik und sei­ne Schlüs­sig­keit hin über­prü­fen kann . Zwar ist die Ein­ho­lung eines Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­tens weder im Auf­he­bungs­ver­fah­ren nach § 294 FamFG noch im Ver­fah­ren zur Ver­län­ge­rung der

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Hinzuziehung zum Betreuungsverfahren - und die Beteiligtenstellung im Beschwerdeverfahren

Hin­zu­zie­hung zum Betreu­ungs­ver­fah­ren – und die Betei­lig­ten­stel­lung im Beschwer­de­ver­fah­ren

Die durch Hin­zu­zie­hung zum Betreu­ungs­ver­fah­ren in ers­ter Instanz begrün­de­te Betei­lig­ten­stel­lung (hier: des Vaters der Betrof­fe­nen) besteht in der Beschwer­de­instanz fort. Dass der Betei­lig­te ent­ge­gen § 38 Abs. 2 Nr. 1 FamFG im Rubrum des amts­ge­richt­li­chen Beschlus­ses nicht auf­ge­führt wor­den ist, steht dem nicht ent­ge­gen . Die durch Hin­zu­zie­hung in ers­ter Instanz begrün­de­te

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Betreuung aufgrund einer Verdachtsdiagnose

Betreu­ung auf­grund einer Ver­dachts­dia­gno­se

Das Betreu­ungs­ge­richt hat von Amts wegen alle zur Fest­stel­lung der ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Tat­sa­chen erfor­der­li­chen Ermitt­lun­gen durch­zu­füh­ren . Die Vor­aus­set­zun­gen für eine Betreu­ung nach § 1896 BGB kön­nen nicht auf­grund einer blo­ßen Ver­dachts­dia­gno­se des Sach­ver­stän­di­gen fest­ge­stellt wer­den. Gemäß § 26 FamFG hat das Gericht von Amts wegen alle zur Fest­stel­lung der ent­schei­dungs­er­heb­li­chen

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Betreuungsverfahren und die erneute Anhörung im Beschwerdeverfahren

Betreu­ungs­ver­fah­ren und die erneu­te Anhö­rung im Beschwer­de­ver­fah­ren

Von einer erneu­ten Anhö­rung im Beschwer­de­ver­fah­ren sind in der Regel neue Erkennt­nis­se im Sin­ne des § 68 Abs. 3 Satz 2 FamFG zu erwar­ten, wenn der Betrof­fe­ne an sei­nem in der amts­ge­richt­li­chen Anhö­rung erklär­ten Ein­ver­ständ­nis mit einer Betreu­ung im Beschwer­de­ver­fah­ren nicht mehr fest­hält . Die Pflicht zur per­sön­li­chen Anhö­rung des Betrof­fe­nen besteht

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Anforderungen an das Sachverständigengutachten in Betreuungsverfahren

Anfor­de­run­gen an das Sach­ver­stän­di­gen­gut­ach­ten in Betreu­ungs­ver­fah­ren

Nach § 1896 BGB bestellt das Betreu­ungs­ge­richt für einen Voll­jäh­ri­gen, der auf­grund einer psy­chi­schen Krank­heit oder einer kör­per­li­chen, geis­ti­gen oder see­li­schen Behin­de­rung sei­ne Ange­le­gen­hei­ten ganz oder teil­wei­se nicht besor­gen kann, auf sei­nen Antrag oder von Amts wegen einen Betreu­er. Im Hin­blick auf den erheb­li­chen Ein­griff in die Frei­heits­rech­te, der mit

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