Das offensichtlich erfolglose Betreuungsverfahren

Das offensichtlich erfolglose Betreuungsverfahren

Die Durch­führung von weit­eren Ermit­tlun­gen in einem Betreu­ungsver­fahren set­zt hin­re­ichende Anhalt­spunk­te dafür voraus, dass Betreu­ungs­be­darf beste­ht oder die Anord­nung eines Ein­willi­gungsvor­be­halts in Betra­cht kommt1. Andern­falls darf die Ein­rich­tung ein­er Betreu­ung auch abgelehnt wer­den, ohne den Betrof­fe­nen per­sön­lich anzuhören. Die Vorschrift des § 278 Abs. 1 Satz 1 Fam­FG ord­net eine

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Die Entscheidung des Beschwerdegerichts

Die Entscheidung des Beschwerdegerichts

Kommt das Beschw­erdegericht in einem Betreu­ungsver­fahren zu dem Ergeb­nis, dass die Betreu­ung zu Recht ange­ord­net ist, muss es auch die Betreuer­auswahl auf ihre Richtigkeit hin über­prüfen. Nur wenn im Beschw­erde­v­er­fahren durch bloße Aufhe­bung der ange­grif­f­e­nen Entschei­dung abschließend über das Ver­fahren entsch­ieden wer­den kann, etwa weil hier­durch die Anhängigkeit des Ver­fahrens

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