Die Ehe­frau als geeig­ne­ter Betreuer

Die Beur­tei­lung, ob eine bestimm­te Per­son als Betreu­er eines kon­kre­ten Betrof­fe­nen geeig­net ist, erfor­dert die Pro­gno­se, ob der poten­ti­el­le Betreu­er vor­aus­sicht­lich die sich aus der Betreu­ungs­füh­rung und den damit ver­bun­de­nen Pflich­ten im Sin­ne des § 1901 BGB fol­gen­den Anfor­de­run­gen erfül­len kann . Nach § 1897 Abs. 1 BGB ist zum Betreu­er eine natürliche

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Die Ent­schei­dung des Beschwerdegerichts

Kommt das Beschwer­de­ge­richt in einem Betreu­ungs­ver­fah­ren zu dem Ergeb­nis, dass die Betreu­ung zu Recht ange­ord­net ist, muss es auch die Betreu­er­aus­wahl auf ihre Rich­tig­keit hin über­prü­fen. Nur wenn im Beschwer­de­ver­fah­ren durch blo­ße Auf­he­bung der ange­grif­fe­nen Ent­schei­dung abschlie­ßend über das Ver­fah­ren ent­schie­den wer­den kann, etwa weil hier­durch die Anhän­gig­keit des Verfahrens

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Ver­län­ge­rung einer Betreu­ung – und die Betreuerauswahl

Für die Ver­län­ge­rung einer Betreu­ung gel­ten die Regeln über die erst­ma­li­ge Aus­wahl gem. § 1897 BGB. Im Rah­men der Ent­schei­dung über die Ver­län­ge­rung der Betreu­ung gel­ten grund­sätz­lich die Vor­schrif­ten über die Erst­be­stel­lung (§ 295 Abs. 1 FamFG) und es ist neu über die Aus­wahl der Betreue­rin zu befin­den. Hier­für gel­ten nicht die

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