Einrichtung einer Betreuung - und die Beschwerde gegen die Betreuerauswahl

Einrichtung einer Betreuung — und die Beschwerde gegen die Betreuerauswahl

Die Beschw­erde gegen einen Beschluss, mit dem eine Betreu­ung errichtet wird, kann wirk­sam auf die Betreuer­auswahl beschränkt wer­den1. Wird die Beschw­erde auf die Betreuer­auswahl beschränkt, so hat das Beschw­erdegericht nicht über die Recht­mäßigkeit der Betreu­ungsanord­nung zu befind­en2. In dem hier vom Bun­des­gericht­shof entsch­iede­nen Fall lei­det die 1990 geborene Betrof­fene unter

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Betreuungsverfahren - und die Anhörung durch das Beschwerdegericht

Betreuungsverfahren — und die Anhörung durch das Beschwerdegericht

Mit den Voraus­set­zun­gen, unter denen die Beschw­erdekam­mer im Betreu­ungsver­fahren eines ihrer Mit­glieder mit der Anhörung des Betrof­fe­nen beauf­tra­gen kann, hat­te sich erneut1 der Bun­des­gericht­shof zu befassen: Gemäß § 278 Abs. 1 Satz 1, 2 Fam­FG hat das Gericht den Betrof­fe­nen vor der Bestel­lung eines Betreuers oder der Anord­nung eines Ein­willi­gungsvor­be­halts

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Hinzuziehung zum Betreuungsverfahren - und die Beteiligtenstellung im Beschwerdeverfahren

Hinzuziehung zum Betreuungsverfahren — und die Beteiligtenstellung im Beschwerdeverfahren

Die durch Hinzuziehung zum Betreu­ungsver­fahren in erster Instanz begrün­dete Beteiligten­stel­lung (hier: des Vaters der Betrof­fe­nen) beste­ht in der Beschw­erde­in­stanz fort. Dass der Beteiligte ent­ge­gen § 38 Abs. 2 Nr. 1 Fam­FG im Rubrum des amts­gerichtlichen Beschlusses nicht aufge­führt wor­den ist, ste­ht dem nicht ent­ge­gen1. Die durch Hinzuziehung in erster Instanz

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Betreuerbestellung und die persönliche Anhörung im überlangen Beschwerdeverfahren

Betreuerbestellung und die persönliche Anhörung im überlangen Beschwerdeverfahren

Gemäß § 278 Abs. 1 Satz 1 und 2 Fam­FG hat das Gericht den Betrof­fe­nen vor der (erst­ma­li­gen) Bestel­lung eines Betreuers oder der Anord­nung eines Ein­willi­gungsvor­be­halts per­sön­lich anzuhören und sich einen per­sön­lichen Ein­druck von ihm zu ver­schaf­fen. Die Pflicht zur per­sön­lichen Anhörung des Betrof­fe­nen beste­ht nach § 68 Abs. 3

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Betreuung - und die erneute Anhörung im Beschwerdeverfahren

Betreuung — und die erneute Anhörung im Beschwerdeverfahren

Nach § 278 Abs. 1 Satz 1 Fam­FG hat das Gericht den Betrof­fe­nen vor der (erst­ma­li­gen) Bestel­lung eines Betreuers oder der Anord­nung eines Ein­willi­gungsvor­be­halts per­sön­lich anzuhören. Die Pflicht zur per­sön­lichen Anhörung des Betrof­fe­nen beste­ht nach § 68 Abs. 3 Satz 1 Fam­FG grund­sät­zlich auch im Beschw­erde­v­er­fahren1. Allerd­ings darf das Beschw­erdegericht

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Betreuungsverfahren - Gutachten und Anhörung vor dem Beschwerdegericht

Betreuungsverfahren — Gutachten und Anhörung vor dem Beschwerdegericht

Hat das Beschw­erdegericht ein neues Sachver­ständi­gengutacht­en einge­holt, auf das es seine Entschei­dung haupt­säch­lich zu stützen beab­sichtigt, ist der Betrof­fene vor der Entschei­dung erneut per­sön­lich anzuhören. Dem Ver­fahren­spfleger ist die Teil­nahme an dem Anhörung­ster­min zu ermöglichen. Allerd­ings kann das Beschw­erdegericht nach § 68 Abs. 3 Satz 2 Fam­FG von der per­sön­lichen

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