Die Beschwer­de im Namen des Betroffenen

Gemäß § 335 Abs. 3 FamFG kann der Betreu­er auch im Namen des Betrof­fe­nen Beschwer­de einlegen.

Die Beschwer­de im Namen des Betroffenen

Dies bezieht sich auf die nach § 1902 BGB bestehen­de Ver­tre­tungs­macht des Betreu­ers bezie­hungs­wei­se die rechts­ge­schäft­lich begrün­de­te Ver­tre­tungs­macht des Vor­sor­ge­be­voll­mäch­tig­ten[1].

Daher ist nicht zwi­schen der im Gesetz vor­ge­se­he­nen Beschwer­de durch den Betreu­er „im Namen des Betrof­fe­nen“ und der im hier ent­schie­de­nen Fall vor­ge­tra­ge­nen Beschwer­de des Betrof­fe­nen, ver­tre­ten durch den Betreu­er, zu differenzieren.

Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 29. Juli 2020 – XII ZB 173/​18

  1. vgl. BGH, Beschlüs­se vom 05.11.2014 – XII ZB 117/​14 , FamRZ 2015, 249 Rn. 7 f. und BGHZ 206, 321 = FamRZ 2015, 1702 Rn. 24[]